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Unser Partner IT Village in der Savannenregion im Norden Togos

itvillageDer Verein IT Village hat seinen Sitz in Dapaong, der Hauptstadt der Savannenregion im Norden Togos. Der Verein hat 35 Mitglieder. Er ist tätig in der Savannenregion.
Der heutige Staat Togo entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Damals sicherte sich das Deutsche Reich den Landstrich als Kolonie. Die Grenzen wurden von den verschiedenen in der Region anwesenden Kolonialmächten festgelegt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Togo geteilt und unter britische und französische Verwaltung gestellt. Der britische Westteil Togos wurde 1957 Ghana angegliedert. Der französisch verwaltete Ostteil erhielt dagegen eine Teilautonomie und wurde 1960 als Republik Togo unabhängig.

Togos setzt sich aus mehr als 40 verschiedenen Ethnien mit fast ebenso vielen Sprachgruppen heterogen zusammen.
Es gibt eine ausgeprägte Wanderungsbewegung vom Land in die Städte. Dort besteht allerdings eine immer höher werdende Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen. Vor allem junge Männer wandern daher ins Ausland vor allem in Nachbarstaaten ab, aber auch mit dem Ziel, in Europa oder Nordamerika Arbeit zu finden.

Togo hatte 2015 7,2 Mio. Einwohner, davon sind 42% unter 15 Jahre und nur 3% über 64 Jahre (Deutsche Stiftung Weltbevölkerung). 2050 wird nach Prognose der Stiftung eine Einwohnerzahl von 16,3 Mio. erwartet. Die Lebenserwartung bei der Geburt betrug 2015 57 Jahre, 23 Jahre weniger als für die deutsche Bevölkerung.

Der Staat gliedert sich in fünf Regionen. Die Savannenregion ist die nördlichste und ärmste mit Grenzen zu Ghana, Burkina Faso und Benin. Die Savannenregion hat rund 890.000 Einwohner (Stand 2013). Die Region besteht aus 5 Präfekturen, 70 Kantonen, 1.073 Dörfern und 451 Weilern. Die Provinzhauptstadt Dapaong hat rund 100.000 Einwohner.

Der Anteil der sogenannten extrem Armen wird für die Savannenregion mit 90,5% der Bevölkerung angegeben. Die Säuglingssterblichkeit betrug 2012 144 von 1.000 (in Deutschland 3,3). Die Müttersterblichkeit betrug 486 je 100.000 Lebendgeborenen (in Deutschland 4). 2012 wurden 1.153 malariabedingte Todesfälle registriert, darunter waren 766 Kinder unter 5 Jahren.

Die Savannenregion hat eine Fläche von 8.596 km², Mecklenburg-Vorpommern 23.174 km². Die Savannenregion ist mit 105 Einwohnern je km² dichter besiedelt als Mecklenburg-Vorpommern (69 Einwohner je km²). Es gibt eine gut ausgebaute Nord-Süd-Fernstraße durch die Savanne, die von vielen Lastern von und nach dem Hafen in Lomé aus und nach Burkina Faso, Niger und Mali befahren wird. Zu vielen Dörfern führen keine festen Straßen. Nicht wenige sind darum in der Regenzeit nicht immer mit dem Auto zu erreichen. Zu den Dörfern fahren keine Busse. Elektrische Energie und sauberes Trinkwasser sind in vielen Dörfern nicht vorhanden. 60% der Einwohner der Savanne haben keinen Stromanschluss. Die Mobilität hat sich in den letzten Jahren verbessert. Aber sie ist noch immer sehr gering. Man sieht viele Fahrräder. Die Zahl der Dreirad-Transport-Motorräder hat sich erhöht. Das Telefonnetz scheint in der gesamten Savanne ausgebaut zu sein. Seit 2015 kann über WhatsApp in der Savanne telefoniert werden. Der Internetausbau ist in der Savanne unzureichend.

 

 

 

 

 

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